24h Betreuung - Förderungen

Das Sozialministerium hat zum Zweck der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung ein Fördermodell entwickelt, mit dem Leistungen an pflegebedürftige Personen oder deren Angehörigen aus dem Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderungen gewährt werden können. Es gilt für Patienten wie folgt, bei:

Pflegestufe 3 und höher
Pflegestufe 1 und 2, wenn eine Demenzkrankheit vorliegt und eine ständige Betreuung benötigt wird.


Haben Sie diese Bedingungen erfüllt, dann haben Sie den rechtlichen Anspruch auf eine Förderung für eine Hausbetreuung. Diese Förderung kann in zwei verschiedenen Varianten zuerkannt werden:

Monatlich ca. € 1.100,--, wenn der pflegebedürftige Klient direkt Arbeitsgeber des Pflegepersonals ist oder
Monatlich ca. € 550,-- falls die Betreuung durch eine selbständige Pflegekraft mit einem Gewerbeschein ausgeübt wird.


Bei Antragsstellung wird das Einkommen der pflegebedürftigen Person berücksichtigt. Die monatliche Einkommensgrenze beträgt € 2.500,-- netto, wobei Leistungen wie Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Wohnbeihilfen unberücksichtigt bleiben.

 
Vermögen bis zu einem Barwert von zumindest € 7.000 und das Eigenheim, das dem eigenen Wohnbedürfnis der pflegebedürftigen Person dient, bleiben unberücksichtigt.

Die Einkommensgrenze erhöht sich um € 400,-- für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen und um € 600,-- für behinderte unterhaltsberechtigte Angehörige.

Für allfällige weitere Fragen, Informationen und für die Antragstellung ist das jeweilige Bundessozialamt in den einzelnen Bundesländern zuständig. Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 05 99 88 zum Ortstarif.

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